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Riesige
Preisunterschiede bei Öl, Gas und Fernwärme
Der aktuelle
Heizspiegel zeigt: Durchschnittlich 620 Euro
kostete das Heizen einer 70-Quadratmeter-Wohnung
mit Heizöl im vergangenen Jahr. Das sind 260
Euro (-29,5 %) weniger als im Jahr zuvor. Mieter
mit Erdgasheizungen zahlten mit 785 Euro 15 Euro
weniger (-1,9 %), während die Heizkosten für
Fernwärme auf Grund langfristiger Verträge um 20
Euro auf 860 Euro stiegen (+2,4 %). Im Vergleich
zu 2008 fielen die Energiepreise im vergangenen
Jahr für Heizöl um 32 Prozent und für Erdgas um
vier Prozent. Die Preise für Fernwärme stiegen
im gleichen Zeitraum um vier Prozent.
"Der Heizenergieverbrauch ist 2009 trotz des
kälteren Klimas im Vergleich zum Vorjahr um
knapp zwei Prozent gesunken. Bereits
vorgenommene Modernisierungen und geändertes
Nutzerverhalten sind dafür verantwortlich".
Warnung vor
steigenden Kosten
„Um 14 Prozent
gesunkene Heizkosten klingt zunächst nach viel.
Doch dahinter verbirgt sich kein dauerhafter
Preisrückgang. Heizen wird im Jahr 2010 wieder
teurer werden.“, so Dr. Johannes D. Hengstenberg,
Geschäftsführer von co2online. Bereits in den
ersten Monaten dieses Jahres sind die
Energiepreise wieder stark gestiegen. Deshalb
ist die energetische Modernisierung von Häusern
unverzichtbar. Nur so können sich Bürger
langfristig von der Energiepreisentwicklung
unabhängig machen.
Erweitertes
Heizgutachten analysiert auch Heiznebenkosten
Mieter oder
Eigentümer, die wissen möchten, wo und in
welchem Umfang Sparpotenziale bestehen, können
ein kostenloses Heizgutachten bestellen.
Innerhalb weniger Wochen erstellt co2online das
Gutachten, indem es
den energetischen Zustand der Wohnung sowie des
Gebäudes unter die Lupe nimmt und konkrete
Schritte und Modernisierungen vorschlägt. Das
Gutachten analysiert ab sofort auch die
Heiznebenkosten. Mieter erhalten zusätzlich eine
fachliche Stellungnahme, mit der sie ihren
Vermieter über das Ergebnis der Überprüfung
informieren können.
Heizgutachten
wirken: 70 Prozent der Mieter geben das
Heizgutachten an ihren Vermieter weiter. Jeder
Vierte reagiert daraufhin mit mindestens einer
wärmetechnischen Modernisierungsmaßnahme.
Bei Gebäuden mit
schlechtem energetischem Zustand können durch
Modernisierungsmaßnahmen die umweltschädlichen
CO2-Werte, der Heizenergieverbrauch
und die Heizkosten stark reduziert werden.
Über die
Heizspiegelkampagne
Die
Heizspiegelkampagne wird von der gemeinnützigen
co2online GmbH initiiert und vom
Bundesumweltministerium im Rahmen der
Klimaschutzinitiative gefördert. Seit 1995
nutzen mehr als 80 Kommunen in Deutschland
kommunale Heizspiegel. Seit 2005 wird der
Bundesweite Heizspiegel jährlich veröffentlicht.
In der Folge haben Mieter und Hauseigentümer
35.000 individuelle Heizgutachten bezogen. Für
die größte Migrantengruppe in Deutschland gibt
es den Heizspiegel auch in türkischer Sprache. |