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7. Fachtagung zur UN-Dekade 2005 – 2014

 

Thema: „Klein, wendig, stark“ – Dezentrale Energieversorgung als Aufgabe und Chance für die Kommunen unseres Landkreises am Freitag, den 27.01.2012 von 13:00 bis 17:00 Uhr im Zentrum für Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Kloster Ensdorf

Ausgangssituation und Zielgruppe: Der Landkreis Amberg-Sulzbach ist auf dem Ziel hin zur Energiewende auf einem guten Weg. Nun geht es darum, im Rahmen der Umsetzung des Energieplans 2020 die nächsten Schritte einzuleiten. Die Gemeinden spielen hier eine entscheidende Rolle, daher sind Fragestellungen wie die Rekommunalisierung der Energieversorgung, Bürgerbeteiligungsmodelle,   Beteiligungsgenossenschaften von Gemeindeverbünden oder privaten Initiatoren, die Erhöhung der Akzeptanz für Erneuerbare Energien bei den Bürgern etc. von besonderem Interesse. Die Fachtagung richtet sich an Bürgermeister und Gemeinderäte, Planer, Verantwortliche in den Verwaltungen und interessierte Agenda 21 - Akteure. 

Referenten: Trudel Meier-Staude (Stromexpertin), Siegfried Grob (Leiter von „projekt21plus“ München, Roland Hadwiger (Geschäftsführer Bürgergenossenschaft Jurenergie, LK Neumarkt), Vertreter von Beteiligungs- gesellschaften im Landkreis Amberg-Sulzbach

 

Hausmeisterschulungen

Im Energiemanagement spielt die Einsparung von Energie eine große Rolle. Dabei müssen es nicht immer große Investitionen sein, die zu Energieeinsparungen und Kostensenkung führen. Rund 10 - 15 Prozent des Energieverbrauchs und damit der Energiekosten in größeren Gebäuden lassen sich durch ein angepasstes Nutzerverhalten und die richtige Bedienung der technischen Anlagen einsparen.

Energiekosteneinsparung ist umso leichter möglich, je mehr das Gebäude und die zugehörigen haustechnischen Anlagen sich in einem guten Zustand befinden und mit Fachverstand betreut werden.

Nicht zuletzt deshalb gilt der Hausmeister im kommunalen Energiemanagement als Schlüsselfigur. An erster Stelle zeichnet ihn seine Gebäudekenntnis aus. Aus der Betriebserfahrung sind ihm meistens Stärken und Mängel der Gebäude bekannt.


Fit für die (Energie-)Wende - Seminar für Entscheidungsträger

Die Kehrtwende in der deutschen Energiepolitik wird nur dann gelingen, wenn sie in den Städten und Gemeinden umgesetzt wird. Damit werden die Mandatsträger in den Gemeindeparlamenten zu den wichtigsten Akteuren. Sie haben nicht nur darüber zu entscheiden, in welcher Weise sie selbst zu Energie-Erzeugern werden (ob mit Hackschnitzel, Biogas, Windkraft oder Sonnenenergie) und welche rechtlichen und planerischen Voraussetzungen zu schaffen sind. Die Stadt - und Gemeinderäte müssen die Bürger bei den unvermeidlichen Zielkonflikten mit auf den weg nehmen, z.B. zur Frage, wo Windräder oder neue Stromleitungen aufgestellt werden dürfen; und sie haben mit ihrer lokalen Energiewende auch die Chance, langfristig Wertschöpfung, Steuereinnahmen und Arbeitsplätze in der Region zu binden. Mit einem bayernweit bisher einmaligen Seminarangebot machen das ZEN und die VHS Mandatsträger aus den Landkreis- Gemeinden fit, so dass sie qualifizierte Entscheidungen in diesem strategischen Bereich der Daseinsvorsorge treffen können.

Die Entscheidungsträger erarbeiten in einem ersten Seminarteil die theoretischen Grundlagen für die Energiewende in ihrer Kommune (z.B. wie groß die Energieverbräuche und die lokalen Potenziale der erneuerbaren Energien sind) und erhalten konkrete Handlungsanleitungen. Im praktischen Teil, verbunden mit einer Exkursion, lernen die Teilnehmer Gemeinden kennen, die den Weg zur Energiewende bereits erfolgreich beschritten haben.


Energy-Tours im Landkreis - Energie in und aus Bürgerhand

Es gibt viele gute Gründe für Kommunen, auf Erneuerbare Energien und Klimaschutz zu setzen. Auch der Landkreis Amberg-Sulzbach hat sich mit Erarbeitung eines „Energieplanes 2020" durch den Agenda 21 – Beirat eine gemeinsame Grundlage für den Umstieg auf eine regenerative Energiezukunft geschaffen. Die Umsetzung aber kann nur vor Ort in den Gemeinden geschehen. In Zusammenarbeit mit dem ZEN organisiert die VHS in jedem Semester Exkursionen in Landkreisgemeinden, die diesen Weg zur nachhaltigen Entwicklung beschritten haben. Im Herbst 2011 sind dies Edelsfeld und Kümmersbruck.

In der Gemeinde Edelsfeld entstehen derzeit in einem Waldstück auf dem Höhenrücken im Bereich des Hahnenkamm auf 570 m zwei Windenergieanlagen. Die getriebelosen Windräder vom Typ Enercon E82-E2 mit 2,3 MW werden nach der voraussichtlichen Inbetriebnahme im vierten Quartal 2011 rund 9,0 Mio. KW/h sauberen Windstrom jährlich erzeugen und damit ca. 3.800 Haushalte versorgen. Im Rahmen einer Exkursion von ZEN und Landkreis-Volkshochschule am kommenden Freitag, den 11.November 2011 unter dem Motto „Energie in und aus Bürgerhand“ erläutern Vertreter der Betreibergesellschaft „Bürgerwind Edelsfeld“ und der planenden OSTWIND-Gruppe das Projekt vor Ort. Treffpunkt ist um 16:00 Uhr am Rathaus in Edelsfeld. Die Teilnahme an der etwa zweistündigen Veranstaltung ist kostenlos.


Die ZEN - Hausmesse ...  

... präsentiert ständig Ausstellungsobjekte zu folgenden Bereichen:

Sparen beim Stromverbrauch, Photovoltaik und Solar-Luft, Solarthermie, Förderungen/Finanzierungen, Pellet- und Scheitholz-Heizsysteme, Scheitholz- und Hackschnitzelheizungen, Baustoffe und Dämmmaterialen,Fenster und deren fachgerechter Einbau


Zertifikat „Gebäude- Luftdichtheitsprüfer"  

Deutschlandweit einmalige Schulung von Fachkräften und Zertifizierung nach DIN EN 13829

Die Ausbildung findet vom 21..-24.9.2011 bzw. vom 9.-12.11.2011 in den Schulungsräumen des ZEN, sowie in Kreuth statt. Es ist das einzige Schulungs- und Prüfungszentrum in Deutschland für die Bestimmung der Luftdurchlässigkeit von Gebäuden. Für das ZEN ist die Ausbildung ein weiteres Alleinstellungsmerkmal. Einen Teil der Ausbildung übernimmt der Bausachverständige und ZEN-Energieberater Benjamin Standecker aus Sulzbach-Rosenberg. Die Schulung vermittelt das notwendige Wissen, um die Luftdurchlässigkeit von Gebäuden zu bestimmen. Nach erfolgreich bestandener Abschlußprüfung erhalten die Teilnehmer den Nachweis über die Kompetenz als zertifizierter Gebäude -Luftdichtheitsprüfer nach ISO 20807. Die bgk infrarotservice GmbH baut mit dem Zertifizierer Sector-Cert und dem ZEN erstmalig ein Schulungs- und Prüfungszentrum für dieses Prüfverfahren in Deutschland auf.


Haus sanieren - profitieren, Handwerkerschulung am 25.11.2011

Von den rund 15 Millionen Ein- und Zweifamilienhäusern in Deutschland sind etwa 12 Millionen vor 1984 gebaut worden und zu großen Teilen sanierungsbedürftig. Der Bedarf ist also riesig: Private Haushalte verbrauchen ebenso viel Energie wie die Industrie oder der Verkehr. Die Bundesregierung rechnet bis zum Jahr 2020 mit einer Einsparung von Heizkosten durch Gebäudesanierungen und Neubauten von etwa 50 Milliarden Euro.

Mit der bundesweiten Kampagne „Haus sanieren - profitieren!" will die Bundesstiftung Umwelt mit dem Deutschen Handwerk Hausbesitzer motivieren, ihre Gebäude energetisch zu sanieren. Herzstück ist ein kostenloser und unverbindlicher Energie-Check, den ein geschulter Handwerker nach Wahl durchführt. Der Energie-Check vermittelt einen ersten Überblick über den energetischen Zustand des Gebäudes. In bestehenden Wohngebäuden wird im Durchschnitt fast dreimal so viel Energie für Heizung und Warmwasseraufbereitung verbraucht wie für Neubauten vorgeschrieben ist.

Mit Hilfe eines Beratungsbogens erläutert der Handwerker die nötigen Schritte zum Senken der Energiekosten, die gleichzeitig den Wert der eigenen Immobilie steigern. Weitere Infos für den kostenlosen Energie-Check beim ZEN, Tel. 09624 / 90 36 46 oder per E-Mail unter zen@zen-ensdorf.de

Wenn Sie sich für die Schulung anmelden möchten, dann tun Sie dies bitte online, unter dem folgenden Link: www.sanieren-profitieren.de/123artikel31885_946.html


Stromspar-Check – ZEN-Stromsparhelfer kommen zur Beratung in HARTZ-IV-Haushalte

Die Initiative geht ursprünglich von der Caritas aus, nun hat das ZEN das Projekt für den Landkreis übernommen: Sogenannte Stromsparhelfer beraten kostenlos Familien, die auf Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld angewiesen sind. Die Bezieher von Arbeitslosengeld II oder Grundsicherung müssen die Stromkosten aus dem Regelsatz bestreiten. Deshalb sind Einsparpotenziale (im Durchschnitt 16% der Stromkosten) bares Geld wert. Derzeit sind das etwa 90 Euro pro Jahr. Zusätzlich sparen die Haushalte durch ein kostenloses Starterpaket 70 Euro.

Der Stromspar-Check besteht aus zwei Hausbesuchen: einer Verbrauchsanalyse und einer Verbrauchsempfehlung. Beim ersten Termin erfassen die Stromsparhelfer den Ist-Zustand sämtlicher Stromquellen. Auch die Warmwasserbereitung ist relevant, wenn dazu elektrische Boiler oder Durchlauferhitzer genutzt werden. Der zweite Besuch ist den Sofortmaßnahmen, individuellen Stromsparanregungen und Tipps zum energiesparenden Verhalten vorbehalten. Interessierte melden sich unter Tel. 09624 / 90 36 48 oder per E-Mail unter stromsparcheck@zen-ensdorf.de


ZEN-Altbautage

Bei der Veranstaltung präsentierten sich regionale Firmen überwiegend zum Thema Altbausanierung und Modernisierung. Die Ausstellung fand in einem 800 m² großen Messezelt, sowie im umliegenden Außenbereich des Klostergeländes statt. Durch ausschließlich regionale Aussteller und Direktvermarkter, welche Ihre Produkte, wie z.B. Bio-Nahrungsmittel anbieten, wurde der Leitgedanke „Aus der Region – für die Region“ zum Motto der ZEN-Altbautage. Kulinarisch wurden die Messebesucher mit regionalen Spezialitäten verwöhnt. Auch die kleinen Gäste kamen nicht zu kurz: ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Kinderbetreuung stand ebenfalls zur Verfügung.


Senioren als Umwelttrainer

Der Einsatz der ZENioren ist als Ergänzung und Unterstützung des Umwelt-Unterrichts gedacht und beschäftigt sich vorwiegend mit Zukunftsthemen. Mit ihrer Einstellung und Überzeugung stellen die ZENioren ein belebendes Element im Unterrichtsalltag dar. Kinder erkennen sehr sicher, ob ihnen von Menschen selbst erlebte Erfahrungen vermittelt werden. Gerade ältere Menschen können mit ihrer Ruhe, Gelassenheit und ohne persönlichen Zeitdruck den Mädchen und Buben Vorbild für ein zufriedenes, erfülltes Leben sein.

Mit der Zertifizierung der ersten Umwelttrainer wurde bei der Umsetzung des Leitbildes für den Landkreis Amberg-Sulzbach im Schlüsselprojekt „Nachhaltigkeit lernen“ und „Ältere Mitbürger als Akteure in der Landkreisentwicklung“ ein weiterer Mosaikstein gesetzt.

 


Pumpentauschaktion

Um die Ziele des Energieplans 2020 zu erreichen ist neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien vor allem eine Reduzierung des Energieverbrauchs durch Effizienzsteigerung sowie Energieeinsparung notwendig. Zusammen mit der AOVE GmbH haben wir die Kampagne des Bayerischen Landesamtes für Umwelt „Mit hocheffizienten Heizungsumwälzpumpen Kosten sparen“ aufgegriffen. Sie steht unter dem Motto „Klima schützen – Kosten senken“ um die regionale Austauschaktion zu bewerben.

In vielen Heizungskellern gibt es immer noch viel zu viele alte Heizungsumwälzpumpen, welche tagaus tagein viel zu hohe Stromkosten verursachten. Gemeinsam mit allen Amberg-Sulzbacher Installateurbetrieben möchten wir, zusammen mit der AOVE, die Hausbesitzer informieren, dass sich ein Heizungspumpenaustausch nicht nur für die Umwelt bezahlt macht. Im Rahmen einer Gutschein-Aktion wird durch Fachbetriebe kostenlose Beratung vor Ort angeboten werden. Diese Aktion soll den Betreibern alter Heizungsumwälzpumpen „einen Ruck geben, sich an einen Installateurbetrieb zu wenden, um endlich die alte Pumpe ersetzen zu lassen.


Thermographieaktion

Die Thermographie bietet mit Infrarotmessungen die Möglichkeit Wärmebrücken zu erkennen und Schwachstellen in der Baumasse zu identifizieren. Diese Messungen erfordern eine Temperaturdifferenz von innen nach außen von mindestens 15ºC über einen Zeitraum von 24 Stunden und sind deshalb nur in den Wintermonaten möglich. Zudem sind neben den Außenaufnahmen auch Innenaufnahmen des Gebäudes nötig, um thermische Schwachstellen zu erkennen.

Um ein Einfamilienhaus sachgerecht untersuchen zu können, ist ein Zeitaufwand von mindestens 2 Stunden vor Ort erforderlich. Für die Berichterstellung im Büro sind weitere 6 bis 8 Stunden notwendig.

Werden Wärmebrücken gefunden, müssen die möglichen Ursachen geklärt und Gegenmaßnahmen besprochen werden.


Sonnendächerprogramm

Die Sonne strahlt jährlich eine enorme Energie auf die Erde und kann dadurch umweltfreundlichen Strom liefern. Allein in Deutschland übersteigt diese Menge den Energiebedarf im Jahr um etwa das Achtzigfache. Diese Energiequelle ist unerschöpflich, kostenlos und umweltfreundlich. Fossile Brennstoffe wie Kohle, Erdgas und Erdöl sind dagegen nur begrenzt vorhanden. Ihre eigene Solaranlage macht Sie daher unabhängiger von den derzeitigen und kommenden Steigerungen der Energiepreise. Diesen aktiven Umweltschutz belohnt der Staat mit einer Vergütung des Solarstroms, wodurch sich die Investition durch die Einspeisung in das öffentliche Stromnetz refinanziert.

Der Netzbetreiber ist verpflichtet, den Solarstrom abzunehmen. Sie schließen mit dem jeweiligen Unternehmen einen Vertrag, der durch das EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) geregelt ist.

Da unsere Region ausreichend Sonnentage bietet wird das Betreiben einer Photovoltaikanlage nicht nur aus umwelttechnischen, sondern auch aus wirtschaftlichen Aspekten attraktiv. Somit ist die Errichtung einer Solar-Anlage unterm Strich also eine gute Sache - sowohl für Sie wie auch für unsere Umwelt!


Energieberatungen

- Strom, Wasser, Öl, Gas usw. sparen durch einfache Verhaltensänderung zum Nulltarif (Stromfresser aufspüren und ausschalten, Nachtabsenkung der Heizanlage usw.)
- Natürlich Bauen (ökologische Baustoffe und Dämmmaterialien)
- Heiztechnik (verschiedene Möglichkeiten einer nachhaltigen und kostengünstigen Heizungsanlage)
- Schimmelbildung (woher kommt die Feuchtigkeit? Wie lüftet und heizt man richtig?)
- Wärme und Strom von der Sonne (Informationen rund um die Nutzung der Solarenergie, vom Dach bis zur Technik im Keller)
- Energetische Modernisierung (die Sanierung und Modernisierung bietet viele Potenziale um Energie zu sparen und Kosten zu senken)
- Förderprogramme (viele Modernisierungen werden staatlich gefördert. Wir sagen Ihnen, welche für Sie zutreffen)
- Energieausweis (wer benötigt ihn, welche Daten muss er enthalten? Wir sagen es Ihnen und bei Bedarf stellen ihn unsere Energieberater auch aus)


   

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