Wir sind ZEN

Das Zentrum für Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (kurz: ZEN) hat sich zum Leitbild gesetzt, durch unabhängigen und neutralen Einsatz zum Klimaschutz beizutragen. Dadurch soll die regionale Energieversorgung zukunftssicher und ressourcenschonender gestaltet werden.

Als eine wichtige Maßnahme sind dabei die Energieeinsparung und deren Effizienz bei gleichgerechter Energieanwendung und der vorrangigen Nutzung erneuerbarer Energien zu sehen. Daraus leitet sich auch das Motto des Vereins ab: weniger (verbrauchen), besser (nutzen) und anders (erzeugen).

Die Geschäftsstelle, welche im Oktober 2008 eröffnet wurde, ist dabei Anlaufstelle für alle politischen und gesellschaftlichen Schichten des Landkreises Amberg-Sulzbach. Aufgabenbereiche der Geschäftsstelle sind dabei u.a. die Information und Beratung, die Vernetzung von Akteuren, die Förderung des Erfahrungsaustausches, Planung und Durchführung von Informationsveranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit, etc. Zusätzlich bietet das ZEN durch die breite Vernetzung mit regionalen Experten in allen LK-Kommunen Projekte wie z.B. Energie-Erstberatungen für die LK-Bürger an, die dank der Förderung durch den Landkreis Amberg-Sulzbach kostenlos durchgeführt werden können. Weitere Projekte sind z.B. der Stromspar-/Energiespar-Check, die Grüne Hausnummer, Thermografie-Aktionen, Reparatur Cafés, Energietagen an Schulen, Herausgabe und Verbreitung von Informationsbroschüren u.v.m. 

Von der Tätigkeit des ZEN, das seit Februar 2015 durch die Anstellung einer Klimaschutzkoordinatorin durch den Landkreis, fachlich aufgewertet wurde, profitieren zum einen die Wirtschaft (durch regionale Wertschöpfung), das Handwerk (durch Schaffung neuer Arbeitsplätze), die Verbraucher (durch Senkung der Energiekosten) und die Umwelt (durch eine nachhaltige Schadstoffentlastung).

Projekte

Das Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit initiiert stets Projekte, um den Umwelt- und Klimaschutz sowie die Nachhaltigkeit im Landkreis Amberg-Sulzbach voranzubringen.

Eine Beschreibung der derzeit laufenden Projekte sehen Sie auf den Folgeseiten.

Aktuelles

Veröffentlicht am

Veröffentlicht am

Foto: Arno Burgi/dpa

Veröffentlicht am

Bild: Christine Hollederer (LRA AS)

Veröffentlicht am

Montag, 03.05.2021

Der Online Vortrag fand im Rahmen der Klimaschutzwoche 2021 statt.

Dr. Robert Adunka ist einer der Geschäftsführer der Weltfairbesserer GmbH, die unter anderem den Unverpacktladen in Sulzbach-Rosenberg betreibt. In seinem Vortrag geht er vor allem auf die Umweltverschmutzung durch Kunststoff ein. Außerdem schneidet er das Thema Klimawandel an. Dabei geht es ihm nicht darum den Finger in die Wunde zu legen, sondern Hintergründe zu erklären und einfache Wege aufzuzeigen, wie jeder ein klein wenig unsere schöne Welt fairbessern kann.

Referent: Dr. Robert Adunka; (Weltfairbesserer, Unverpacktladen Sulzbach-Rosenberg)

Der Online Vortrag fand im Rahmen der Klimaschutzwoche 2021 statt.

Die Förderung klimafreundlicher Landwirtschaft ist eine von vielen Maßnahmen, um Klimaschutz zu betreiben. Der Öko-Landbau trägt wesentlich zum Klimaschutz, aber auch zur Artenvielfalt bei. Annika Reich, Projektmanagerin der Öko-Modellregion Amberg-Sulzbach und Stadt Amberg, stellt die Arbeit der Öko-Modellregion vor und zeigt, wie klimafreundlicher Öko-Landbau in der Region vorangetrieben wird.

Referentin: Annika Reich (Projektmanagerin der Öko-Modellregion Amberg-Sulzbach und der Stadt Amberg)

Der Online Vortrag fand im Rahmen der Klimaschutzwoche 2021 statt.

Ernährung gibt Energie für jeden Tag, jedem einzelnen Menschen. Für die Herstellung von Lebensmitteln vom Acker bis zum Teller wird Energie benötigt. Erste Ansätze werden vorgestellt und können diskutiert werden, wie der Einzelne mit seinem Ernährungsverhalten auf einen kleinen CO 2-Fußabdruck achten kann.

Referentin: Judith Hock-Klemm (Ernährungsrat Regensburg)

Dienstag, 04.05.2021

Der Workshop fand im Rahmen der Klimaschutzwoche 2021 statt.

Photovoltaikanlagen sparen viel Geld und schonen die Umwelt. In der Klimaschutzwoche 2021 liefern Ihnen Lorenz Hirsch und Hans-Jürgen Frey vom SFV, Corinna Loewert und Thomas Großer, Energieberater der Stadtwerke Amberg, in kurzen Vorträgen grundlegende Infos zu PV-Anlagen. Im Anschluss können in Einzelgespräche individuelle und allgemeine Fragen geklärt werden.

Referenten: Corinna Loewert (Klimaschutzmanagerin Stadt Amberg), Thomas Großer (Energieberater Stadt Amberg), Lorenz Hirsch und Hans-Jürgen Frey (Solarförderverein AM/AS).

Mittwoch, 05.05.2021

Der Online Workshop fand im Rahmen der Klimaschutzwoche 2021 statt.

E-Autos sind ja schon cool. Sie surren leise durch die Welt, innen kann man Musik hören, fast ohne Nebengeräusche, es knattert nichts unterm Gesäß und diejenigen, die ein solches Fahrzeug haben, bekommen ein Lächeln auf die Lippen, weil es so toll sei. Wie steige ich ein in die E-Mobilität? Was muss ich denn wissen, um es unterwegs oder zuhause laden zu können und wie finde ich Ladestationen? Gibt es noch irgendetwas zu beachten? Machen Sie es sich leicht, steigen Sie heute in den Workshop ein und dann irgendwann selbstbewusst in ein E-Fahrzeug.

Referentin: Annette Schwabenhaus (Dipl.-Betriebswirtin FH, Beraterin Elektromobilität; HWK)

Der Online Vortrag fand im Rahmen der Klimaschutzwoche 2021 statt.

Um die globale Erwärmung eindämmen zu können muss der Verbrauch von klimawirksamen Treibhausgasen begrenzt werden. SHK-Innungsobermeister Dietmar Lenk, Energieberater, Dipl.-Ing. FH Florian Urmann wird gemeinsam mit dem Klimaschutzkoordinator Joachim Scheid die Alternativen und deren Wirtschaftlichkeit darstellen. Den größten Anteil dieser Gase nimmt CO2 ein, dass bei der Verbrennung fossiler Treibstoffe entsteht. Im Landkreis Amberg-Sulzbach wird durch die Erzeugung von Wärme mittels Ölheizungen 36 % des gesamten CO2 produziert, das sind 368.000 Tonnen jährlich. Durch das Verbot des Neueinbaus von Ölheizungen ab dem Jahr 2026 will die Bundesregierung den CO2 Verbrauch eindämmen. In dem Vortrag werden die gesetzlichen Bestimmungen näher betrachtet und diskutiert. Zudem wirtschaftlich und ökologisch bessere Alternativen zur Ölheizung besprochen.

Referenten: Florian Urmann (Dipl. Ing. (FH), Energieberater), Dietmar Lenk (Innungsobermeister der SHK-Innung AS) und Joachim Scheid (Klimaschutzkoordinator LK AS)

Donnerstag, 06.05.2021

Der Online Vortrag fand im Rahmen der Klimaschutzwoche 2021 statt.

Wir müssen die Energiewende schaffen. Die Frage ist: Wie? Können regionale Energiegenossenschaften ein Weg zur Energiewende sein? Die Frage und wie Energiegenossenschaften überhaupt funktionieren und arbeiten werden mit dem Beitrag der Referenten, Michael Vogel (Geschäftsführung Jurenergie Betriebs GmbH) und Joachim Scherrer (Vorstandsvorsitzender, Bürger Energie Region Regensburg (BERR e. G.) die beide Vertreter erfolgreicher regionaler Energiegenossenschaften sind, dargelegt.

Referenten: Michael Vogel (Vorstand der Jurenergie eG) und Joachim Scherrer (Vorstandsvorsitzender BERR e. G.)

Der Online Vortrag fand im Rahmen der Klimaschutzwoche 2021 statt.

Rekordschneestürme in New York, Rekordkälte in Madrid – wird es also gar nicht wärmer? Und wenn doch, woher wissen wir eigentlich, dass der Mensch dran schuld ist? Andere Planeten erwärmen sich auch, obwohl dort keine Kohlekraftwerke stehen. Und warum sollten 0,04% der Gase in der Atmosphäre eine solche Wirkung haben? Und selbst, wenn wir den Klimawandel verursachen: Ist das wirklich so schlimm? Diese und viele weitere Argumente werden von "Klimaskeptikern" immer wieder ins Feld geführt. Welche Skptiker-Argumente gibt es und warum? Wie sind diese zu widerlegen? Und: Haben Sie auch Skeptiker-Argumente, die Sie bisher noch nicht widerlegen konnten? Dieser Vortrag macht rüstet Sie inhaltlich für jede Diskussion mit Skeptikern.

Referent: Michael Zeitler

Die Aufzeichnung ist ab sofort auf dem YouTube-Kanal einsehbar.

Freitag, 25.06.2021

Samstag, 26.06.2021

Kaputter Toaster? Reparieren? – Ja, bitte!

Das Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (ZEN e.V) lädt in Kooperation mit der Stadt Auerbach, der Schnupperwerkstatt und weiteren Akteuren zum Klima- und Repair-Café des Landkreises Amberg-Sulzbach im Hotel Goldner Löwe in Auerbach ein. Hier können Sie Ihren kaputten Toaster, defektes Fahrrad oder Ihre löchrige Hose mitbringen und sie zusammen mit den freiwilligen Reparateuren wieder in Stand setzen (Gegenstandsannahme bis 15:30 Uhr). Mit Hilfe von Plakaten und Schautafeln können Sie sich bei einer Wartezeit über Themen wie den Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung informieren.

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie müssen folgende Schutz- und Hygienemaßnahmen eingehalten werden:

  • Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich (09624/ 90 36 48 | l.trager@zen-ensdorf.de)
  • Es wird kein Kaffee und Kuchen angeboten
  • Unbedingt den Mindestabstand einhalten
  • Mund-Nasen-Schutz tragen
  • Hände desinfizieren

Weitere Infos unter https://www.zen-ensdorf.de/reparatur-cafe.html.

Kosten: keine; Spenden sind erwünscht. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher!

V.li.: Landrat Richard Reisinger, Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege Michaela Basler und Klimaschutzkoordinator des Landkreises Amberg-Sulzbach Joachim Scheid freuen sich auf viele Bewerbungen für die Grüne Hausnummer und den Naturgarten. Bild: Christine Hollederer (LRA AS)

Amberg-Sulzbach. Das Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (ZEN) bietet seit Oktober 2016 allen Haushalten die Möglichkeit, sich für die „Grüne Hausnummer“ zu bewerben. Bis heute wurden im ganzen Landkreis Amberg-Sulzbach schon über 80 Grüne Hausnummern verliehen und nahezu in jeder Kommune sind sie zu finden. Und wo ein Haus steht ist meist auch ein Garten. Aus diesem Grund hat sich das ZEN zu einer Kooperation mit dem Kreisverband für Gartenkultur und Landespflege Amberg-Sulzbach e.V. entschlossen. Über das Projekt „Bayern blüht – Naturgarten“ sollen auch die Bewerber der Grünen Hausnummer ab sofort die Möglichkeit bekommen, sich zeitgleich auch für den Naturgarten im Landkreis Amberg-Sulzbach zu bewerben und ihn zudem zertifizieren zu lassen. Die Vergabe der „Grünen Hausnummer“ erfolgt nach einem Punktekatalog, der nahezu alle Aspekte umweltgerechten Bauens und Wohnens umfasst. Bei 100 Punkten für das Wohnhaus (70 Punkten für die Wohnung), kann der Bewerber die „Grüne Hausnummer“ erhalten. Sie wird jedes Jahr im Herbst bei der Umwelt- und Energieausschusssitzung des Landkreises durch Landrat Richard Reisinger verliehen. Die Bewerbungsunterlagen für die „Grüne Hausnummer“ können im ZEN (Hauptstraße 5, 92224 Ensdorf) angefordert oder auf der ZEN-Homepage (www.zen-ensdorf.de) heruntergeladen werden. Um eine schnelle Bearbeitung zu gewährleisten, sollten dem Antrag die vollständig ausgefüllten Unterlagen beigefügt werden. Aus diesen sollte hervorgehen, worin die ökologische Qualität des Hauses bzw. der Wohnung besteht. Die beim Zusammentragen der Pläne, Rechnungen und Bilder entstehende Mühe wird sich durch das wertsteigernde Gütesiegel lohnen und mit der Zeit auch im Geldbeutel widerspiegeln. Fachleute werden die Unterlagen, die selbstverständlich vertraulich behandelt werden, prüfen und sich für eventuelle Erläuterungen an die Bewerber wenden. Das Projekt „Bayern blüht – Naturgarten“ zeichnet wiederum Gartenbesitzer aus, die ihren Garten artenreich und naturnah anlegen und somit einen wichtigen Beitrag für den Erhalt unserer Umwelt leisten. In Zeiten von Artensterben, Flächenversiegelung, Ressourcenknappheit und Klimawandel gewinnt der Garten als ökologischer Lebensraum eine immer größere Bedeutung. Die Anmeldung zur Zertifizierung kann bei der Kreisfachberatung Gartenbau Amberg-Sulzbach (Michaela Basler, michaela.basler@amberg-sulzbach.de, 09621/39239) erfolgen. Nach erfolgter Anmeldung wird von zwei Prüfern die Erfüllung der vorgegebenen Kriterien bewertet und nach erfolgreichem Rundgang Plakette und Urkunde beim Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege beantragt und die Auszeichnung öffentlichkeitswirksam verliehen. „Wir sind davon überzeugt, dass die Initiative ein schönes Mittel ist, um Menschen langfristig mitzunehmen und für Energieeinsparung und den Nachhaltigkeitsgedanken sowie für ökologisches Handeln zu begeistern“ betont Joachim Scheid, Klimaschutzkoordinator des Landkreises Amberg-Sulzbach. Das Projekt „Naturgarten im Landkreis Amberg-Sulzbach“ ist weiterhin ein eigenständiges Projekt und wird selbstverständlich auch unabhängig von der Grünen Hausnummer durchgeführt. Die beiden Kriterienkataloge zur „Grünen Hausnummer“ sowie „Naturgarten – Bayern blüht“ stehen ab sofort unter https://www.zen-ensdorf.de/gruene-hausnummer.html zum Download bereit. Weitere Informationen sind auch unter www.gbvas.org einsehbar. Und wer noch keinen Naturgarten hat und gerne einen gestalten möchte, kann sich Tipps aus der Broschüre des Naturparks Hirschwald holen. Die Anleitung ist ebenfalls auf der ZEN-Homepage unter https://www.zen-ensdorf.de/gruene-hausnummer.html zu finden.

Veröffentlicht am

Bild: Linda Trager (ZEN e.V.)

Amberg-Sulzbach/Amberg. Vom 30. April bis 9. Mai 2021 fand die Klimaschutzwoche „Raum für mehr“ als Kooperation des Landkreises Amberg-Sulzbach, des Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit e.V. (ZEN) und der Stadt Amberg statt. Neben einem vielfältigen Programm an Online-Veranstaltungen zu klimaschutzbezogenen Themen, wie dem intermodalen Verkehrskonzept, PV-Strom, E-Mobilität, Klimagerechtigkeit und klimafreundlichen Finanzen wurden auch Hybrid- und Live-Veranstaltungen angeboten. So fand die Wanderung „Der Hirschwald wandelt sein Gesicht – Schützen durch nützen. Forstwirtschaft als aktiver Klimaschutz“ per Live-Schaltung statt. Insgesamt wurde die Klimaschutzwoche von rund 200 Menschen aus der Region angenommen. In Kümmersbruck konnten die Reparateure/innen im Klima- und Repair-Café am 9. Mai u.a. Staubsauger, Heckenschere und Heißklebepistole wieder auf Vordermann bringen und damit rund 300 kg Treibhausgase im Vergleich zu einem Neukauf vermeiden. Weitere direkte Treibhausgaseinsparungen fanden während der Klimaschutzwoche im Team-Radwettbewerb STADTRADELN statt. Dort wurden rund 9 Tonnen Treibhausgase im Vergleich zum Autofahren vermieden. Eine Teilnahme am STADTRADELN ist unter www.stadtradeln.de/amberg noch bis 21. Mai möglich. Dank der Online-Formate kann auch über die Klimaschutzwoche hinaus ein Teil des vielfältigen Programms aufrechterhalten werden. Folgende Angebote sind unter www.zen-ensdorf.de/klimaschutzwoche.html weiterhin abrufbar:

  • Präsentation zu „Die Öko-Modellregion als Baustein einer klimafreundlicheren Landwirtschaft“ von Annika Reich, Projektmanagerin der Öko-Modellregion Amberg-Sulzbach/Amberg
  • Vortrag „Klimaskeptiker – Argumente und deren Widerlegung“ von Michael Zeitler
  • Podcast „Klimaschutz im Bistum Regensburg“ von und mit Beate Eichinger, Umweltbeauftrage des Bistums, und Simone Summerer, Klimaschutzmanagerin des Bistums
  • Podcast „Foodsharing – Einsatz gegen Lebensmittelverschwendung“ von und mit Elena Singer, Foodsharing Amberg und Umgebung
  • Lesung „Die Klimaschweine“ von Gabriele Gauder, Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadtbibliothek Amberg (abrufbar bis 24. Mai)

Ein Teil der abgesagten Präsenzveranstaltungen in der Klimaschutzwoche wird im Sommer nachgeholt. Darunter fallen das Repair-Café Amberg, die Aktion „Freiräumen“ mit jungen Menschen in Kooperation des LJKE Bayern e.V., die Veranstaltungen des Bund Naturschutz Ortsgruppe Amberg-Kümmersbruck mit der Radltour „Kleine Tour zu Amberger BN-Grundstücken“ und der Waldführung „Das Klima ändert sich – der Wald auch“ sowie die „Watt-Wanderung Solar“ des Solarenergie-Fördervereins Amberg/Amberg-Sulzbach e.V. Das Klima- und Repair-Café des Landkreises wird voraussichtlich wieder monatlich im Landkreis durchgeführt. Zu Fragen rund um die Klimaschutzwoche wenden Sie sich gerne an Yvonne Busch, Geschäftsassistenz des ZEN e.V., unter 09624 903646 | y.busch@zen-ensdorf.de, an Joachim Scheid Klimaschutzkoordinator des Landkreises Amberg-Sulzbach unter 09624 9224526 | j.scheid@zen-ensdorf.de oder an die Klimaschutzmanagerin der Stadt Amberg Corinna Loewert unter 09621 10-2403 | Corinna.Loewert@Amberg.de. 2022 wird die Klimaschutzwoche vom 29. April bis 8. Mai stattfinden.

Veröffentlicht am

Bild: Christine Hollederer (LRA AS)

Amberg-Sulzbach. Jeder kann mitmachen, um die Energiewende voranzutreiben und gemeinsam eine lebenswerte Energiezukunft in den Regionen aufzubauen. Dazu fordern das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und das Amberg-Sulzbacher Land auf und laden alle Interessierten mit diversen Veranstaltungsreihen zum Energiedialog ein. Unter dem Label Team Energiewende Bayern startet das Ministerium Mitte April die erste von drei Themenwochen, die die öffentliche Aufmerksamkeit jeweils auf ein spezielles energiepolitisches Oberthema lenken soll. Die Stadt Amberg und der Landkreis Amberg-Sulzbach unterstützen das Vorhaben laut einer Pressemitteilung des Landratsamtes unter anderem mit der Klimaschutzwoche, die vom 30. April bis zum 9. Mai unter dem Titel "Raum für Mehr" über die Bühne geht.

Aiwanger rennt offene Türen ein

In einem Schreiben an die bayerischen Landräte bittet Staatsminister Hubert Aiwanger darum, „die Initiative Team Energiewende Bayern zu unterstützen, um den Bürgerinnen und Bürgern in Bayern die Energiewende vor Ort näher zu bringen“. Damit rennt der Minister im Amberg-Sulzbacher Land offene Türen ein. Denn „die Themen Nachhaltigkeit und klimafreundlicher Landkreis haben wir in unserem Leitbild Deine Zukunft. 2030 fest verankert. Das bedeutet, dass wir dem Klimaschutz seit Jahren eine große Bühne geben und ihn mit vielen Mitstreitern auf verschiedenen Ebenen strategisch vorantreiben. Umso mehr freuen wir uns darauf, die Initiative Team Energiewende Bayern aktiv zu unterstützen“, erklärt Landrat Richard Reisinger.

Klimaschutzwoche im Amberg-Sulzbacher Land

Als aktuelles Beispiel nennt der Landkreischef die anstehende Klimaschutzwoche“, zu der Reisinger gemeinsam mit der Stadt Amberg und dem Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit e.V. (ZEN) zum vierten Maleinlädt. „Vom 30. April bis zum 9. Mai 2021 wird es eine Reihe von Vorträgen und Aktionen geben, die sich mit diversen Facetten der Energiewende befassen“, berichtet der Klimaschutzkoordinator des Landkreises Amberg-Sulzbach, Joachim Scheid. So sieht das Programm beispielsweise Wanderungen und Fahrradtouren für die ganze Familie, eine Holzhausbesichtigung, Web-Konferenzen zu „Nachhaltigen Geldanlagen“ sowie Podcasts und Online-Vorträge rund um den Dreiklang Energiesparen, Energieeffizienz und Erneuerbare Energiequellen vor. „Dieses Jahr verlegen wir alle Informationsveranstaltungen ins Internet, so dass wir sie definitiv anbieten können, egal wie sich das Infektionsgeschehen weiterentwickelt“, ergänzt die Amberger Klimaschutzmanagerin Corinna Loewert. "Weiterlesen ..."

Veröffentlicht am

www.stromspiegel.de | Phil Dera

Amberg-Sulzbach. Der neue bundesweite Stromspiegel zeigt: Die meisten Haushalte verbrauchen mehr Strom als sie müssten und haben damit unnötige Kosten. Wie groß das individuelle Sparpotenzial ist, lässt sich mit einem neuen kostenlosen Flyer des Stromspiegels ermitteln. Sparpotenzial bei durchschnittlicher Wohnung: 320 Euro pro Jahr. Durchschnittlich 890 Euro pro Jahr kostet der Strom in einem 2-Personen-Haushalt mit elektrischer Warmwasserbereitung im Mehrfamilienhaus. Das Sparpotenzial beträgt im Schnitt 320 Euro. Für ganz Deutschland ergibt sich daraus ein Sparpotenzial von rund 10 Milliarden Euro. Wer sich mit dem eigenen Stromverbrauch auseinandersetzt, kann sehr einfach dazu beitragen, das Klima langfristig zu schonen. Energiesparen ist Klimaschutz. Stromverbrauch vergleichen – mit Flyer oder online Bundesweite Vergleichswerte für den Stromverbrauch sind im neuen Stromspiegel-Flyer zu finden. Den gibt es ab sofort kostenlos zum Herunterladen auf www.zen-ensdorf.de. Auch online ist ein Vergleich mit dem interaktiven Stromverbrauchsrechner auf www.stromspiegel.de möglich. Dort gibt es zusätzliche Tipps zum Stromsparen und Senken der CO2-Emissionen – sowohl für Eigentümer als auch für Mieter. Der Stromspiegel für Deutschland (https://www.stromspiegel.de) ist ein Angebot von co2online. Er wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert und von einem breiten Netzwerk für den Klimaschutz unterstützt. Grundlage für die aktuelle Analyse sind mehr als 290.000 Datensätze aus ganz Deutschland. Fällt der Stromverbrauch dann doch zu hoch aus? Dann kann das Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit e.V. weiterhelfen. Mit dem Energiesparcheck zeigt es wie einfach und ohne Komfortverlust der Energieverbrauch im Haushalt gesenkt und Geld gespart werden kann. Das schont das Haushaltsbudget und die Umwelt! Termine für eine individuelle Energieberatung können in der ZEN-Geschäftsstelle unter 09624 | 9224525 oder zen@zen-ensdorf.de vereinbart werden. Joachim Scheid, Klimaschutzkoordinator des Landkreises Amberg-Sulzbach betont zudem: „Auch in den kommunalen Gebäuden kann ein großes Einsparpotenzial alleine durch den Einsatz von energiesparender LED-Technik schlummern“. Das ZEN bietet hierzu kostenlose Beratungen für die Kommunen an.

Veröffentlicht am

© Grafik: www.co2online.de

Amberg-Sulzbach. Seit dem 1. März wird an einigen Elektrogeräten wie Waschmaschinen inkl. Waschtrockner, Geschirrspüler, Kühl- und Gefriergeräte inkl. Weinlagerschränke, Backöfen, Staubsauger, Elektronische Displays, TV-Geräte und Monitore ein neues EU-Energielabel angebracht. Der Grund ist banal: In den vergangenen Jahren gab es schnelle Effizienzverbesserungen. In mehreren Produktgruppen befinden sich heute fast alle Geräte in den obersten Effizienzklassen wie A++ und A+++. Effizienzunterschiede sind für Verbraucherinnen und Verbraucher daher kaum noch zu erkennen. In einigen Produktgruppen gibt es gar keine Produkte mehr in den niedrigen Effizienzklassen wie C und D. Deshalb hat die EU beschlossen, das Energielabel zu überarbeiten. Das bisherige Kennzeichnungs-Wirrwarr endet somit und hilft Verbrauchern, Strom und Kosten zu sparen und gleichzeitig die Umwelt zu entlasten. Die bekannte farbige Effizienzskala bleibt erhalten. Die Plus-Klassen A+ bis A+++ entfallen. Die Einteilung reicht künftig wieder von A bis G. Gleichzeitig werden die Klassengrenzen so verschoben, dass Produkte wieder über die gesamte Bandbreite eingeteilt werden können. Als Anreiz für technische Innovationen sollen die obersten Klassen zunächst frei bleiben. Daher werden in der Anfangszeit nur wenige Geräte die Effizienzklasse A oder auch B erreichen. Verbraucherinnen und Verbraucher müssen also damit rechnen, dass auch die energieeffizientesten Geräte am Markt zunächst in den Klassen B oder gar C verkauft werden. Die Energieeffizienz der Geräte ändert sich dadurch nicht. Sie sind genauso effizient und empfehlenswert wie heutige A+++-Geräte. Auf den neuen Labels bieten QR-Codes und Symbole, so genannte Piktogramme, Zusatzinformationen zu spezifischen Produkteigenschaften wie Fassungsvolumen, Wasserverbrauch, Bildschirmdiagonale, Lautstärke oder auch Software- und Firmware-Aktualisierungen bei den TV-Geräten. Dies soll einen besseren Produktvergleich ermöglichen. Ab September 2021 beginnt die Umstellung für elektrische Lichtquellen wie Lampen, Module und Leuchten. Weitere Produktgruppen werden nach und nach angepasst. „Da auch die Mess- und Berechnungsmethoden überarbeitet wurden, lassen sich die alten Labelklassen nicht in die neuen Klassen umrechnen. Vergleichen Sie daher nur Geräte untereinander, wenn sie auf derselben Skala basieren“, so Joachim Scheid Klimaschutzkoordinator des Landkreises Amberg-Sulzbach. Bis 2030 sollen alle Produktgruppen auf das neue EU-Energielabel umgestellt sein. Detaillierte Informationen zum neuen EU-Label und für allgemeine Fragen zur Energieeinsparung im Haushalt steht Karl-Heinz Hofbauer unter 09624 9224525 oder per E-Mail kh.hofbauer@zen-ensdorf.de zur Verfügung. Weitere Informationen unter: https://www.zen-ensdorf.de/energiesparen-im-haushalt.html

Veröffentlicht am

Kontakt

Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit e. V.
Hauptstraße 5
92266 Ensdorf

Telefon: (+49) 09624 | 90 36 46
Telefax: (+49) 09624 | 90 36 47
Email: zen@zen-ensdorf.de

 

Büro-Öffnungszeiten:

Montag – Mittwoch   8.00 bis 16.00 Uhr

Donnerstag                 8.00 bis 17.30 Uhr

Freitag                          8.00 bis 14.00 Uhr

Kontaktformular

Datenschutz*

Mit dem Absenden des Kontaktformulars erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihre Daten zur Bearbeitung Ihrer Kontaktaufnahme verwenden. (Weitere Informationen und die Widerrufshinweise finden Sie in der Datenschutzerklärung).