Pressemitteilungen

Bild: Christine Hollederer (LRA AS)

Amberg-Sulzbach. Jeder kann mitmachen, um die Energiewende voranzutreiben und gemeinsam eine lebenswerte Energiezukunft in den Regionen aufzubauen. Dazu fordern das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und das Amberg-Sulzbacher Land auf und laden alle Interessierten mit diversen Veranstaltungsreihen zum Energiedialog ein. Unter dem Label Team Energiewende Bayern startet das Ministerium Mitte April die erste von drei Themenwochen, die die öffentliche Aufmerksamkeit jeweils auf ein spezielles energiepolitisches Oberthema lenken soll. Die Stadt Amberg und der Landkreis Amberg-Sulzbach unterstützen das Vorhaben laut einer Pressemitteilung des Landratsamtes unter anderem mit der Klimaschutzwoche, die vom 30. April bis zum 9. Mai unter dem Titel "Raum für Mehr" über die Bühne geht.

Aiwanger rennt offene Türen ein

In einem Schreiben an die bayerischen Landräte bittet Staatsminister Hubert Aiwanger darum, „die Initiative Team Energiewende Bayern zu unterstützen, um den Bürgerinnen und Bürgern in Bayern die Energiewende vor Ort näher zu bringen“. Damit rennt der Minister im Amberg-Sulzbacher Land offene Türen ein. Denn „die Themen Nachhaltigkeit und klimafreundlicher Landkreis haben wir in unserem Leitbild Deine Zukunft. 2030 fest verankert. Das bedeutet, dass wir dem Klimaschutz seit Jahren eine große Bühne geben und ihn mit vielen Mitstreitern auf verschiedenen Ebenen strategisch vorantreiben. Umso mehr freuen wir uns darauf, die Initiative Team Energiewende Bayern aktiv zu unterstützen“, erklärt Landrat Richard Reisinger.

Klimaschutzwoche im Amberg-Sulzbacher Land

Als aktuelles Beispiel nennt der Landkreischef die anstehende Klimaschutzwoche“, zu der Reisinger gemeinsam mit der Stadt Amberg und dem Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit e.V. (ZEN) zum vierten Maleinlädt. „Vom 30. April bis zum 9. Mai 2021 wird es eine Reihe von Vorträgen und Aktionen geben, die sich mit diversen Facetten der Energiewende befassen“, berichtet der Klimaschutzkoordinator des Landkreises Amberg-Sulzbach, Joachim Scheid. So sieht das Programm beispielsweise Wanderungen und Fahrradtouren für die ganze Familie, eine Holzhausbesichtigung, Web-Konferenzen zu „Nachhaltigen Geldanlagen“ sowie Podcasts und Online-Vorträge rund um den Dreiklang Energiesparen, Energieeffizienz und Erneuerbare Energiequellen vor. „Dieses Jahr verlegen wir alle Informationsveranstaltungen ins Internet, so dass wir sie definitiv anbieten können, egal wie sich das Infektionsgeschehen weiterentwickelt“, ergänzt die Amberger Klimaschutzmanagerin Corinna Loewert. "Weiterlesen ..."

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www.stromspiegel.de | Phil Dera

Amberg-Sulzbach. Der neue bundesweite Stromspiegel zeigt: Die meisten Haushalte verbrauchen mehr Strom als sie müssten und haben damit unnötige Kosten. Wie groß das individuelle Sparpotenzial ist, lässt sich mit einem neuen kostenlosen Flyer des Stromspiegels ermitteln. Sparpotenzial bei durchschnittlicher Wohnung: 320 Euro pro Jahr. Durchschnittlich 890 Euro pro Jahr kostet der Strom in einem 2-Personen-Haushalt mit elektrischer Warmwasserbereitung im Mehrfamilienhaus. Das Sparpotenzial beträgt im Schnitt 320 Euro. Für ganz Deutschland ergibt sich daraus ein Sparpotenzial von rund 10 Milliarden Euro. Wer sich mit dem eigenen Stromverbrauch auseinandersetzt, kann sehr einfach dazu beitragen, das Klima langfristig zu schonen. Energiesparen ist Klimaschutz. Stromverbrauch vergleichen – mit Flyer oder online Bundesweite Vergleichswerte für den Stromverbrauch sind im neuen Stromspiegel-Flyer zu finden. Den gibt es ab sofort kostenlos zum Herunterladen auf www.zen-ensdorf.de. Auch online ist ein Vergleich mit dem interaktiven Stromverbrauchsrechner auf www.stromspiegel.de möglich. Dort gibt es zusätzliche Tipps zum Stromsparen und Senken der CO2-Emissionen – sowohl für Eigentümer als auch für Mieter. Der Stromspiegel für Deutschland (https://www.stromspiegel.de) ist ein Angebot von co2online. Er wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert und von einem breiten Netzwerk für den Klimaschutz unterstützt. Grundlage für die aktuelle Analyse sind mehr als 290.000 Datensätze aus ganz Deutschland. Fällt der Stromverbrauch dann doch zu hoch aus? Dann kann das Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit e.V. weiterhelfen. Mit dem Energiesparcheck zeigt es wie einfach und ohne Komfortverlust der Energieverbrauch im Haushalt gesenkt und Geld gespart werden kann. Das schont das Haushaltsbudget und die Umwelt! Termine für eine individuelle Energieberatung können in der ZEN-Geschäftsstelle unter 09624 | 9224525 oder zen@zen-ensdorf.de vereinbart werden. Joachim Scheid, Klimaschutzkoordinator des Landkreises Amberg-Sulzbach betont zudem: „Auch in den kommunalen Gebäuden kann ein großes Einsparpotenzial alleine durch den Einsatz von energiesparender LED-Technik schlummern“. Das ZEN bietet hierzu kostenlose Beratungen für die Kommunen an.

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© Grafik: www.co2online.de

Amberg-Sulzbach. Seit dem 1. März wird an einigen Elektrogeräten wie Waschmaschinen inkl. Waschtrockner, Geschirrspüler, Kühl- und Gefriergeräte inkl. Weinlagerschränke, Backöfen, Staubsauger, Elektronische Displays, TV-Geräte und Monitore ein neues EU-Energielabel angebracht. Der Grund ist banal: In den vergangenen Jahren gab es schnelle Effizienzverbesserungen. In mehreren Produktgruppen befinden sich heute fast alle Geräte in den obersten Effizienzklassen wie A++ und A+++. Effizienzunterschiede sind für Verbraucherinnen und Verbraucher daher kaum noch zu erkennen. In einigen Produktgruppen gibt es gar keine Produkte mehr in den niedrigen Effizienzklassen wie C und D. Deshalb hat die EU beschlossen, das Energielabel zu überarbeiten. Das bisherige Kennzeichnungs-Wirrwarr endet somit und hilft Verbrauchern, Strom und Kosten zu sparen und gleichzeitig die Umwelt zu entlasten. Die bekannte farbige Effizienzskala bleibt erhalten. Die Plus-Klassen A+ bis A+++ entfallen. Die Einteilung reicht künftig wieder von A bis G. Gleichzeitig werden die Klassengrenzen so verschoben, dass Produkte wieder über die gesamte Bandbreite eingeteilt werden können. Als Anreiz für technische Innovationen sollen die obersten Klassen zunächst frei bleiben. Daher werden in der Anfangszeit nur wenige Geräte die Effizienzklasse A oder auch B erreichen. Verbraucherinnen und Verbraucher müssen also damit rechnen, dass auch die energieeffizientesten Geräte am Markt zunächst in den Klassen B oder gar C verkauft werden. Die Energieeffizienz der Geräte ändert sich dadurch nicht. Sie sind genauso effizient und empfehlenswert wie heutige A+++-Geräte. Auf den neuen Labels bieten QR-Codes und Symbole, so genannte Piktogramme, Zusatzinformationen zu spezifischen Produkteigenschaften wie Fassungsvolumen, Wasserverbrauch, Bildschirmdiagonale, Lautstärke oder auch Software- und Firmware-Aktualisierungen bei den TV-Geräten. Dies soll einen besseren Produktvergleich ermöglichen. Ab September 2021 beginnt die Umstellung für elektrische Lichtquellen wie Lampen, Module und Leuchten. Weitere Produktgruppen werden nach und nach angepasst. „Da auch die Mess- und Berechnungsmethoden überarbeitet wurden, lassen sich die alten Labelklassen nicht in die neuen Klassen umrechnen. Vergleichen Sie daher nur Geräte untereinander, wenn sie auf derselben Skala basieren“, so Joachim Scheid Klimaschutzkoordinator des Landkreises Amberg-Sulzbach. Bis 2030 sollen alle Produktgruppen auf das neue EU-Energielabel umgestellt sein. Detaillierte Informationen zum neuen EU-Label und für allgemeine Fragen zur Energieeinsparung im Haushalt steht Karl-Heinz Hofbauer unter 09624 9224525 oder per E-Mail kh.hofbauer@zen-ensdorf.de zur Verfügung. Weitere Informationen unter: www.zen-ensdorf.de/energiesparen-im-haushalt

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