Wir sind ZEN

Das Zentrum für Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (kurz: ZEN) hat sich zum Leitbild gesetzt, durch unabhängigen und neutralen Einsatz zum Klimaschutz beizutragen. Dadurch soll die regionale Energieversorgung zukunftssicher und ressourcenschonender gestaltet werden.

Als eine wichtige Maßnahme sind dabei die Energieeinsparung und deren Effizienz bei gleichgerechter Energieanwendung und der vorrangigen Nutzung erneuerbarer Energien zu sehen. Daraus leitet sich auch das Motto des Vereins ab: weniger (verbrauchen), besser (nutzen) und anders (erzeugen).

Die Geschäftsstelle, welche im Oktober 2008 eröffnet wurde, ist dabei Anlaufstelle für alle politischen und gesellschaftlichen Schichten des Landkreises Amberg-Sulzbach. Aufgabenbereiche der Geschäftsstelle sind dabei u.a. die Information und Beratung, die Vernetzung von Akteuren, die Förderung des Erfahrungsaustausches, Planung und Durchführung von Informationsveranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit, etc. Zusätzlich bietet das ZEN durch die breite Vernetzung mit regionalen Experten in allen LK-Kommunen Projekte wie z.B. Energie-Erstberatungen für die LK-Bürger an, die dank der Förderung durch den Landkreis Amberg-Sulzbach kostenlos durchgeführt werden können. Weitere Projekte sind z.B. der Stromspar-/Energiespar-Check, die Grüne Hausnummer, Thermografie-Aktionen, Reparatur Cafés, Energietagen an Schulen, Herausgabe und Verbreitung von Informationsbroschüren u.v.m. 

Von der Tätigkeit des ZEN, das seit Februar 2015 durch die Anstellung einer Klimaschutzkoordinatorin durch den Landkreis, fachlich aufgewertet wurde, profitieren zum einen die Wirtschaft (durch regionale Wertschöpfung), das Handwerk (durch Schaffung neuer Arbeitsplätze), die Verbraucher (durch Senkung der Energiekosten) und die Umwelt (durch eine nachhaltige Schadstoffentlastung).

Projekte

Das Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit initiiert stets Projekte, um den Umwelt- und Klimaschutz sowie die Nachhaltigkeit im Landkreis Amberg-Sulzbach voranzubringen.

Eine Beschreibung der derzeit laufenden Projekte sehen Sie auf den Folgeseiten.

Aktuelles

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Das Kleinanzeigenportal ist ab sofort für die Bürgerinnen und Bürger des Landkreis Amberg-Sulzbach und der Stadt Amberg kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar.

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Oberbürgermeister der Stadt Amberg, Michael Cerny (l.), die Gewinner Bernhard Schmidbauer aus Lintach und Christian Wendl aus Hahnbach sowie stellvertretender Landrat des Landkreises Amberg-Sulzbach, Stefan Braun (r.) Foto: Corinna Loewert.jpg

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Mittwoch, 26.01.2022
Samstag, 29.01.2022

Kaputter Toaster? Reparieren? – Ja, bitte!

Das Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (ZEN e.V) lädt in Kooperation mit der Gemeinde Kastl und weiteren Akteuren zum Klima- und Repair-Café des Landkreises Amberg-Sulzbach in den Steinstadel nach Kastl ein. Hier können Sie Ihren kaputten Toaster, defektes Fahrrad oder Ihre löchrige Hose mitbringen und sie zusammen mit den freiwilligen Reparateuren wieder in Stand setzen (Gegenstandsannahme bis 15:30 Uhr). Mit Hilfe von Plakaten und Schautafeln können Sie sich bei einer Wartezeit über Themen wie den Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung informieren.

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie müssen folgende Schutz- und Hygienemaßnahmen eingehalten werden:

  • Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich (09624/ 90 36 48 | rc@zen-ensdorf.de)
  • Es wird kein Kaffee und Kuchen angeboten
  • Unbedingt den Mindestabstand einhalten
  • Mund-Nasen-Schutz tragen
  • Hände desinfizieren

Weitere Infos unter https://www.zen-ensdorf.de/reparatur-cafe.html.

Kosten: keine; Spenden sind erwünscht. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher!

Montag, 31.01.2022
Freitag, 04.02.2022
Samstag, 05.02.2022

Kaputter Toaster? Reparieren? – Ja, bitte!

Das Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (ZEN e.V) lädt in Kooperation mit der Gemeinde Ensdorf und weiteren Akteuren zum Klima- und Repair-Café des Landkreises Amberg-Sulzbach in den Werkraum des Bildungshauses im Kloster Ensdorf ein. Hier können Sie Ihren kaputten Toaster, defektes Fahrrad oder Ihre löchrige Hose mitbringen und sie zusammen mit den freiwilligen Reparateuren wieder in Stand setzen (Gegenstandsannahme bis 15:30 Uhr). Mit Hilfe von Plakaten und Schautafeln können Sie sich bei einer Wartezeit über Themen wie den Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung informieren.

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie müssen folgende Schutz- und Hygienemaßnahmen eingehalten werden:

  • Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich (09624/ 90 36 48 | rc@zen-ensdorf.de)
  • Es wird kein Kaffee und Kuchen angeboten
  • Unbedingt den Mindestabstand einhalten
  • Mund-Nasen-Schutz tragen
  • Hände desinfizieren

Weitere Infos unter https://www.zen-ensdorf.de/reparatur-cafe.html.

Kosten: keine; Spenden sind erwünscht. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher!

Dienstag, 08.02.2022
Freitag, 11.02.2022
Samstag, 12.02.2022

Kaputter Toaster? Reparieren? – Ja, bitte!

Das Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (ZEN e.V) lädt in Kooperation mit der Verwaltungsgemeinschaft Neukirchen bei Sulzbach-Rosenberg und weiteren Akteuren zum Klima- und Repair-Café des Landkreises Amberg-Sulzbach in die Katakomben der Kath. Kirche nach Etzelwang ein. Hier können Sie Ihren kaputten Toaster, defektes Fahrrad oder Ihre löchrige Hose mitbringen und sie zusammen mit den freiwilligen Reparateuren wieder in Stand setzen (Gegenstandsannahme bis 15:30 Uhr). Mit Hilfe von Plakaten und Schautafeln können Sie sich bei einer Wartezeit über Themen wie den Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung informieren.

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie müssen folgende Schutz- und Hygienemaßnahmen eingehalten werden:

  • Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich (09624/ 90 36 48 | rc@zen-ensdorf.de)
  • Es wird kein Kaffee und Kuchen angeboten
  • Unbedingt den Mindestabstand einhalten
  • Mund-Nasen-Schutz tragen
  • Hände desinfizieren

Weitere Infos unter https://www.zen-ensdorf.de/reparatur-cafe.html.

Kosten: keine; Spenden sind erwünscht. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher!

Donnerstag, 17.02.2022
Das Kleinanzeigenportal ist ab sofort für die Bürgerinnen und Bürger des Landkreis Amberg-Sulzbach und der Stadt Amberg kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar.

Amberg-Sulzbach/Amberg. Längst nicht alle Elektrogeräte, Möbel oder andere Haushaltsgegenstände, die täglich auf Wertstoffhöfen des Landkreises und der Stadt angeliefert werden, sind schrottreif. Oft finden sich noch wahre Schätze darunter, die bestens funktionieren. Dankbare Zweitnutzer würden sich über einen weiteren Lebenszyklus der gut erhaltenen Waschmaschine oder des hübschen Sofas freuen. Um Erst- und Zweitnutzer ganz einfach zusammenzubringen, hat das Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit e.V. in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Amberg-Sulzbach und der Stadt Amberg jetzt ein neues, regionales Internetportal für Kleinanzeigen eingerichtet. Hier können je nach Wunsch die noch wertvollen Dinge verschenkt, getauscht oder auch verkauft werden. Das Besondere am neuen Kleinanzeigenportal des ZEN e.V. ist seine redaktionelle Betreuung: Alle Inserate werden vor der Veröffentlichung auf ihren privaten Gebrauch geprüft. Das schützt die Nutzer vor professionellen Händlern. Lästige Werbeanzeigen sind ausgeschlossen. Von dem neuen Verwertungsportal profitieren keineswegs nur die Nutzer. Das Inserieren ist kinderleicht, blitzschnell und ohne Anmeldung. Das Inserat wird nach vier Wochen automatisch gelöscht, wenn es nicht vom Inserenten selbst entfernt wird. Ressourcenschonende Abfallvermeidung heißt das Ziel. Was wieder verwendet wird, bevor es irgendwann endgültig in der Entsorgung landet, schont unsere Umwelt. Mit dem Internet-Verschenkmarkt werden Menschen aus der Region unterstützt, neue Kontakte geknüpft und die Umwelt entlastet, weil die noch verwertbaren Gegenstände weiterverwendet werden können. Das Kleinanzeigenportal des ZEN e.V. ist unter https://amberg-sulzbach-kleinanzeigen.de ab sofort abrufbar und kann von jedem Re-User genutzt werden. Ressourcen schonen ist auch das Motto bei den Klima- und Repair Cafés im Landkreis Amberg-Sulzbach und der Stadt Amberg. Das Projekt ist mittlerweile auf 10 Kommunen ausgeweitet und wird sehr gut von der Bevölkerung angenommen. Die Termine für das Jahr 2022 stehen bereits fest und finden immer samstags statt: Januar: Kastl und Amberg; Februar: Ensdorf, Etzelwang, Auerbach und Vilseck; März: Hirschau, Freudenberg, Kümmersbruck und Ursensollen; April: Kastl und Amberg; Mai: Ensdorf, Etzelwang, Auerbach und Vilseck; Juni: Ursensollen und Hirschau; Juli: Amberg, Hirschau, Freudenberg, Kümmersbruck und Kastl; September: Ensdorf, Etzelwang; Oktober: Auerbach, Ursensollen, Vilseck, Hirschau und Freudenberg; November: Kümmersbruck und Amberg.

Die Anmeldungen für die Gemeinde Ursensollen werden unter 09628/92390 oder gemeinde@ursensollen.de für Amberg unter 09621 | 101713 oder umweltwerkstatt@amberg.de) entgegengenommen. Anmeldungen für die übrigen Klima- und Repair Cafés im Landkreis werden unter 09624 | 903646 | rc@zen-ensdorf.de angenommen. Nähere Informationen zum Projekt sowie die genauen Lokalitäten und Termine sind unter https://www.zen-ensdorf.de/reparatur-cafe.html veröffentlicht. Kontakt zur ZEN-Geschäftsstelle unter 09624 | 903646 oder zen@zen-ensdorf.de.

Internet-Verschenkmarkt ->

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München. Die Staatsregierung investiert mit einem neuen Förderprogramm weiter kräftig in den Ausbau der Ladeinfrastruktur im Freistaat. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Bereits heute hat Bayern bundesweit die meisten öffentlich zugänglichen Ladepunkte. Darauf ruhen wir uns aber nicht aus. Wir investieren bis einschließlich 2023 weitere 20 Millionen Euro in den Ausbau der öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur.“

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Oberbürgermeister der Stadt Amberg, Michael Cerny (l.), die Gewinner Bernhard Schmidbauer aus Lintach und Christian Wendl aus Hahnbach sowie stellvertretender Landrat des Landkreises Amberg-Sulzbach, Stefan Braun (r.) Foto: Corinna Loewert.jpg

Landkreis Amberg-Sulzbach / Amberg. Durch Stadt und Landkreis sind sie geradelt und haben sich die Entspannung verdient: Den beiden Gewinnern der Aktion „Erneuerbare Energien Tour“ wurden durch Oberbürgermeister Michael Cerny und stellvertretenden Landrat Stefan Braun die Preise, ein Wochenendurlaub im Tiny-House des Hotels Zur Post in Kümmersbruck, überreicht. Christian Wendl aus Hahnbach und Bernhard Schmidbauer aus Lintach haben sich der sportlich-ökologischen Herausforderung gestellt: Während der vergangenen zwei Monate erradelten sie die zwölf Stationen der Erneuerbaren Energien Tour. Nahezu jedes Erneuerbare Energie Kraftwerk in der Region, wie die Windkraftanlage bei Freudenberg, das Wasserkraftwerk nahe Kümmersbruck oder die Photovoltaik-Freiflächenanlage bei Auerbach, besuchten die beiden Herren. An jeder Station stand eine Tafel, die neben Infos zum Kraftwerk auch einen Lösungsbuchstaben enthielt. OB Cerny und stellv. Landrat Braun betonten beide bei der Preisverleihung, wie wichtig es sei, Klimaschutz gemeinsam zu denken. Für die Belohnung für ihre sportliche Leistung haben sich die beiden Gewinner herzlich bedankt und freuen sich schon auf ihren wohlverdienten Urlaub in den Zirbelholz-Wohlfühlhäuschen des Hotels Zur Post in Kümmersbruck direkt im Grünen. Die Aktion wurde im Rahmen der Bayerischen Themenwochen Strom durch das interkommunale Klimaschutzbündnis durchgeführt. Joachim Scheid, Klimaschutzkoordinator des Landkreises Amberg-Sulzbach, und Corinna Loewert, Klimaschutzmanagerin der Stadt Amberg, haben die federführende Organisation übernommen. „Es hat uns sehr gefreut, die Bayerischen Themenwochen Strom mit dieser sportlichen Aktion in Stadt und Landkreis zu bringen.“, so Scheid. Ein herzliches Dankeschön geht auch an den Sponsor des Preises, das Hotel Zur Post in Kümmersbruck, das zweimal zwei Übernachtungen in den Zirbelholz-Wohlfühlhäuschen als Preis ermöglicht hat. Das interkommunale Klimaschutzbündnis setzt sich seit 2020 gemeinsam in Stadt und Landkreis für Klimaschutz und Klimaanpassung ein. „Das Netzwerk hat großes Potenzial, Synergien mitzunehmen und auch mal quer zu denken, wie man an der Tour sehen kann.“, so Loewert. „Es sind alle herzlich willkommen!“ Wer Lust hat, sich über das Netzwerk zu informieren oder zu beteiligen, kann sich gerne an Corinna Loewert (klimaschutz@amberg.de | 09621 10-2403) oder Joachim Scheid (j.scheid@zen-ensdorf.de | 09624 9224526) wenden.

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Ab sofort liegen die Flyer des neuen Heizspiegels 2021 in allen Rathäusern des LK AS bzw. im ZEN Ensdorf aus. Foto: Yvonne Busch (ZEN e.V.)

Heizkosten steigen – Jetzt das Sparpotenzial mit neuem Heizspiegel prüfen

Amberg-Sulzbach/Ensdorf. Die Heizkosten steigen. Deshalb rät das Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (ZEN) jetzt das Sparpotenzial mit neuem bundesweiten Heizspiegel zu prüfen. Dieser zeigt: Die meisten Haushalte müssen mit steigenden Heizkosten rechnen – auch in Landkreis Amberg-Sulzbach. Es lohnt sich also jetzt noch mehr, beim Heizen zu sparen. Durchschnittlich 685 Euro pro Jahr kostet das Heizen einer 70 Quadratmeter großen Wohnung im Mehrfamilienhaus mit Erdgas. Im Vergleich zum Vorjahr sind das laut Heizspiegel 5 Prozent, also rund 35 Euro weniger. Das Sparpotenzial kann jedoch bis zu 490 Euro betragen. Für das laufende Abrechnungsjahr dürfte das Sparpotenzial deutlich höher sein, da steigende Heizkosten zu erwarten sind. Entscheidend dafür ist vor allem der energetische Zustand des Gebäudes. Die Vergleichswerte des Heizspiegels gelten für Zentralheizungen mit Erdgas, Heizöl, Fernwärme, Wärmepumpe und Holzpellets. Bundesweite Vergleichswerte für die Heizkosten sind im neuen Heizspiegel-Flyer zu finden. Den gibt es ab sofort kostenlos und auf vorherige telefonische Anfrage in den Rathäusern aller Kommunen des Landkreises Amberg-Sulzbach, in der ZEN-Geschäftsstelle Ensdorf und zum Herunterladen unter https://www.zen-ensdorf.de/gebaeudeenergieberatung.html im Download-Bereich. Auch online ist ein Vergleich der Heizkosten mit dem Heizkostenrechner auf www.heizspiegel.de möglich. Dort gibt es zusätzlich Tipps zum Senken der Heizkosten und CO2-Emissionen, die zum Haushalt passen – sowohl für Eigentümer als auch für Mieter. Beratungen bietet auch die ZEN-Geschäftsstelle unter Telefon 09624/903646. Nähere Infos auch auf der Homepage.

Der Heizspiegel für Deutschland ist ein Angebot von co2online und wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Er entsteht in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Mieterbund e. V. und dem Verband kommunaler Unternehmen e.V. Grundlage für die aktuelle Analyse des Abrechnungsjahrs 2020 sind mehr als 123.660 Datensätze aus zentral beheizten Wohngebäuden in ganz Deutschland.

 

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Die neue Vorstandschaft des ZEN e.V.: von links Hans-Jürgen Frey (SFV AM/AS), Kassier Wolfgang Streich, Schriftführer Josef Simon, 2. stellvertretender Vorsitzender Markus Dollacker, 1. stellvertretender Vorsitzender Norbert Peter, Vorsitzender Florian Junkes, Beirat Manfred Klemm sowie die beiden neuen Kassenprüfer Dieter Dehling und Anton Peter (es fehlen auf dem Foto die Beiräte: Benjamin Standecker, Dietmar Lenk, Bernd Scheller, Bernhard Lindner, Franz Bleicher, Florian Urmann sowie die neue Beirätin Isabell Lautenschlager und der neue Beirat Peter Achatzi). Bild: Paul Böhm

Ensdorf. (bö) Bei der Mitgliederversammlung des Zentrums für Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit sagte Vorsitzender Florian Junkes, dass viel geleistet wurde, um nachhaltiges Leben voranzubringen – auch wenn wegen Corona das eine oder andere Projekt sich verzögerte oder abgesagt werden musste. Das ZEN hat laut Junkes derzeit 73 Mitglieder. Von den 27 Gemeinden des Landkreises hätten 17 eine Mitgliedschaft beim ZEN, das vier Mitarbeiter hat. Weiter informierte der Vorsitzende, dass inzwischen die meisten Kommunen Energieberater bestellt hätten. Gut bei den Bürgern kommt nach Aussage von Junkes das von Linda Trager betreute Repair-Café an. Zwar ende die Förderung durch das Bundesumweltministerium nach zweijähriger Laufzeit am 30. September, doch man sei guter Dinge, diese erfolgreiche Einrichtung fortsetzen zu können. Linda Trager sagte, für das Repair-Café seien 64 Termine geplant gewesen. 14 davon mussten wegen Corona im vergangenen Jahr abgesagt werden. „In diesem Jahr sind es schon 16 Termine, die nicht stattfinden konnten.“ Für die Malteser hat das ZEN während der Pandemie Fahrräder instandgesetzt, die dann an Flüchtlinge weitergegeben wurden, informierte Trager weiter. Als „kleinen Lichtblick“ bezeichnete sie es, dass seit Mai die Repair-Cafés mit Schutzkonzept wieder angeboten werden. Sie erwähnte 470 Reparaturen – mehr als die Hälfte davon erfolgreich. Dadurch habe man etwa zehn Tonnen CO2 einsparen können. Feste Projekte laufen in Vilseck, Neukirchen, Kastl, Auerbach, Hirschau, Kümmersbruck, Ensdorf und Freudenberg. „30 Ehrenamtliche helfen immer mit“, freute sich Trager und bezeichnete die Kooperation mit Ursensollen und Amberg als erfolgreich. Guter Dinge war Manfred Klemm, der Leiter der Schul-AG. Hohenburg und die Krötensee- Schule in Sulzbach-Rosenberg seien Pilotprojekte gewesen, „mittlerweile sind 16 Schulen als Energieschule zertifiziert“. Das ZEN habe in den vergangenen acht Jahren den Energieschulen viele Ideen an die Hand gegeben. Derzeit arbeitet er am neuen Projekt „Klimaschule Bayern“ mit. Energieberater Joachim Scheid gab einen Überblick über verschiedene Aktionen. Oft könnten einfache Mittel viel bewirken. „Unser Solarthermie-Kataster wird monatlich etwa 300-mal angeklickt.“ Eine Vorreiterrolle unter den Gemeinden bescheinigte er Ebermannsdorf. Die Kommune habe ein Förderprogramms aufgelegt und stelle für erneuerbare Energien in den nächsten drei Jahren jährlich 40 000 Euro zur Verfügung. „Ich drücke die Daumen, dass es weiter vorangeht“, so stellvertretender Landrat Stefan Braun. Einen Blick in die Zukunft wagte ZEN-Urgestein Hans-Jürgen Frey. Er hält es für möglich, dass sich der Landkreis und die Stadt Amberg bis 2030 mit 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien versorgen. „500 Gigawattstunden sind machbar, wir liegen derzeit bei etwa 440 Gigawattstunden.“ ZEN-Vorsitzender Florian Junkes wurde für weitere zwei Jahre in seinem Amt bestätigt. Seine Stellvertreter sind Norbert Peter und Markus Dollacker. Kassenwart ist Wolfgang Streich, Schriftführer bleibt Josef Simon. Die Kasse prüfen Dieter Dehling und Anton Peter.

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Eng ist die Zusammenarbeit von ZEN und der Gemeinde Ebermannsdorf: von links Karl-Heinz Hofbauer (ZEN) Anna-Lena Braun (Gemeinde Ebermannsdorf), Bürgermeister Erich Meidinger (Gemeinde Ebermannsdorf) und Klimaschutzkoordinator Joachim Scheid. Bild: Paul Böhm

Ebermannsdorf. (bö) Die Gemeinde Ebermannsdorf unterstützt die solare Zukunft ihrer Bürger und Bürgerinnen. Die Kooperation zwischen der Gemeinde und dem Zentrum für Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit e.V. (ZEN) in Ensdorf zur Förderung der Solarenergie wird gut angenommen. Die Entscheidung, aktiv in den Klimaschutz zu investieren, hat der Gemeinderat am 19. April dieses Jahres getroffen. Das von der Gemeinde aufgelegte Förderprogramm sieht vor, Photovoltaik und Batteriespeicher von Privatleuten im Gemeindegebiet mit bis zu 40 000 Euro pro Jahr zu fördern. Für die nächsten drei Jahre ist dieser Betrag jährlich vorgesehen. Seit 1. Juli 2021 kann für die Installation einer neuen Photovoltaik-Anlage mit und ohne Speicher auf einem Wohn- und Nebengebäude sowie für die Installation eines neuen Batteriespeichers als Ergänzung zu einer bestehenden Photovoltaik-Anlage eine Förderung bei der Gemeinde beantragt werden. Die Vorgaberichtlinien findet man auf der Homepage der Gemeinde Ebermannsdorf. Sechs Anträge sind bei der Gemeindeverwaltung seit der Auflage des Programms eingegangen, berichtete Bürgermeister Erich Meidinger. Gefördert wird die Installation einer neuen Photovoltaikanlage auf einem Wohn- und Nebengebäude mit bis zu 120 Euro je kWp, aber maximal mit 1200 Euro je Anlage. Auch die Installation eines zugehörigen Batteriespeichers kann mit bis zu 120 Euro je KWh, aber höchstens 1200 Euro gefördert werden. Förderfähig ist auch der Kauf einer Speicherbatterie zu einer bestehenden Photovoltaik-Anlage mit den gleichen Summen. Bürgermeister Meidinger betonte zum Förderprogramm: „Wir im Gemeinderat sind stolz, für den Klimaschutz aktiv voranzuschreiten zu können. Die Summe ist für die Erzeugung regionaler, erneuerbarer Energie und dem Klimaschutz gut angelegt.“ Die fachliche und inhaltliche Begleitung und Prüfung dieses innovativen Programms übernimmt das ZEN in Ensdorf. Klimaschutzkoordinator Joachim Scheid befürwortet das Programm sehr: „Aktiver Klimaschutz beginnt in den Gemeinden. Wir freuen uns, dass Gemeinde Ebermannsdorf so aktiv ist und wir freuen uns für den Erfolg des Förderprogramms mithelfen zu können.“ Das ZEN habe die Aufgabe, die Menschen im Landkreis und die Gemeinden über Klimaschutz und Energiesparen zu informieren und zu unterstützen. Projektleiter Karl-Heinz Hofbauer vom ZEN wird die Anträge von der Gemeinde entgegennehmen und auf Plausibilität prüfen. Wie Hofbauer sagte, habe man den Landkreisgemeinden bereits angeboten, sie bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen zu unterstützen. „Wir freuen uns, dass jetzt Ebermanndorf die Vorreiterrolle übernommen hat.“ Und: „Unsere Unterstützung für Ebermanndorf ist natürlich kostenlos.“ Das ZEN hofft, dass viele Gemeinden im Landkreis es den Ebermannsdorfern in Zukunft nachmachen werden. Bürgermeister Meidinger und Scheid zeigten sich erfreut, dass das gemeindliche Förderprogramm so gut angenommen wird.

Weitere Infos zum Förderprogramm ->

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Kontakt

Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit e. V.
Hauptstraße 5
92266 Ensdorf

Telefon: (+49) 09624 | 90 36 46
Telefax: (+49) 09624 | 90 36 47
Email: zen@zen-ensdorf.de

 

Büro-Öffnungszeiten:

Montag – Mittwoch   8.00 bis 16.00 Uhr

Donnerstag                 8.00 bis 17.30 Uhr

Freitag                          8.00 bis 14.00 Uhr

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